Kategorie-Archiv: Allgemeines

Das Jahr fängt gut an!

Gleich am ersten Wochenende des Jahres 2018 haben wir uns mit Melanie und Zoey auf der CAC Kirchheim getroffen. Zoey wurde dort unter Wilfriede Schwerm-Hahne ausgestellt und konnte aus der Zwischenklasse ihr zweites CAC gewinnen (in Konkurrenz!).

Abends war sie dann für den Wettbewerb „Junior Sighthound of the Year“ nominiert. Auch zu sehr vorgerückter Stunde machte sie wie gewohnt eine gute Figur, schaffte es über zwei KO-Runden bis ins Halbfinale, wo sie sich dann nur dem späteren Sieger (einem ital. Windspiel) geschlagen geben musste.

Leider hatten wir einen ganz wichtigen Teil unseres Equipments vergessen – die Kamera! Und so gibt’s leider diesmal keine Fotos 🙁

Von unserer eigenen Stammtruppe hatten wir nur Gretel und Usti dabei. Die Teilnahme an der Ausstellung hatten wir ihnen diesmal erspart, dafür mussten sie aber (ebenso wie Zoey) zur Ankörung antreten. Alle drei haben mit Bravour bestanden – das hatten wir aber auch nicht anders erwartet….

Happy New Year!

Unsere Neujahrsgrüße schmücken diesmal die drei Rumford-Mädels bei Familie Jacobson-Gharehbaghi: Kayleigh, Tivi und Tilda

  

Tivi so lustig und munter zu sehen war dieses Jahr unser schönstes Weihnachtsgeschenk!

Sie hatte sich im Februar einen Knochen im Sprunggelenk gebrochen und entwickelte nach der Operation ein massives Kompartmentsyndrom. Infolgedessen starb die Haut bis zum Sprunggelenk ab und es stand lange auf der Kippe, ob das Bein erhalten werden konnte. Wir können Karin, Nadja, Hassan und Adrian gar nicht genug für die monatelange Pflege danken – aber es hat sich gelohnt! Zwar fehlen zwei Zehen und einen Schönheitspreis als Fußmodel gewinnt sie jetzt wohl auch nicht mehr – aber das Bein ist dran und wird wieder benutzt!

Our breeding plans for 2018

You can’t always talk only, one day you have to DO it!

We have discussed the risks of the decreasing genetic diversity in the Show Greyhound for so many times – last in a talk on the Greyhound World Congress in Norway this year: link

As breeders of a rare breed we have a particular responsibility. Each single litter might have consequences for the future of the whole breed. Therefore, every breeder has to face a choice which strategy he should follow. Taking the „safe path“ with proven combinations and nearly guaranteed success to produce the hundredth multichampion with a nearly identical pedigree? Or focusing on conservation and enlargement of the gene pool, but probably in conjunction with absent success in the show ring…?
Even our harshest critics might think in one or two quiet minutes – which of the two strategies might be the crucial factor to save the breed for the future?

Our last two litters were already deliberately planned aside of the current mainstream, but this time we even want to go a step further. For a cautious inflow of fresh blood we considered only one suitable source: the Greyhounds who are still doing the job which formed the breed in the last 3000 years. Neither Greyhounds bred for the racetrack nor Show Greyhounds with a lure coursing licence, but „true“ hare coursing hounds.

Thanks to the hint of a friend in Ireland (thank you so much, Suzanne!), we found this striking male: Mulboy King, bred and owned by the McCall family in Northern Ireland. Weiterlesen

Unsere Zuchtpläne für 2018

Man kann nicht immer nur darüber reden, man muss es auch tun…

In den letzten Monaten wurde einiges an Artikeln aus unserer Feder über Zuchtstrategien, den aktuellen Stand der Rasse und die Folgen verfehlter Zuchtpolitik  veröffentlicht. An dieser Stelle auch die Empfehlung, sich weiter auf der Greyhoundshow durch die Artikel bzgl. Gesundheit zu klicken – Barbara Thiel hat dort etliche sehr interessante Artikel über das aktuelle Zuchtgeschehen insbesondere in Hinblick auf Inzuchtzunahme und Populationsgenetik verfaßt.

Die Zukunft des Showtyps sieht demzufolge längst nicht mehr so rosig aus wie es vielfach gerne dargestellt wird. Der Genpool ist inzwischen bedrohlich eng, und dank unüberlegter Matadorzucht nimmt die genetische Diversität nach wie vor stetig ab.

Als Züchter einer zahlenmäßig sehr gering verbreiteten Rasse stehen wir damit in einer ganz besonderen Verantwortung. Jeder einzelne Wurf hat unmittelbar Auswirkungen auf die Zukunft der ganzen Rasse – und so steht jeder Züchter vor der Entscheidung, welchen Weg er einschlagen will. Den Weg auf „Nummer Sicher“ gehen, mit bewährten Verpaarungen erprobter Linien, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Erfolg in Form weiterer mehr oder weniger garantierter Multichampions mit nahezu identischer Abstammung? Oder den Schwerpunkt ganz anders setzen, auf Erhalt seltener Blutlinien und Vergrößerung der genetischen Diversität im Rahmen des durch den Zuchtverband vorgegebenen Spielraums.
Der geneigte Leser mag sich in einer ruhigen Minute darüber Gedanken machen, welche Strategie für den Fortbestand der Rasse wohl die entscheidendere ist…

Waren schon die letzten beiden Rumford-Würfe bewußt abseits der derzeit populären Einheitsverpaarungen gehalten, wollen wir mit unserem nächsten Wurf noch einen Schritt weitergehen und wirkliches Neuland betreten. Für die Suche nach einer typgerechten Blutauffrischung gab es eigentlich nur ein Ziel: die Greyhounds, die noch am nächsten an der ursprünglichen Aufgabe stehen, die die Rasse in den vergangenen 3000 Jahren hat entstehen lassen. Das sind weder Bahnrennhunde noch lure-coursende Showgreys, sondern „echte“ Coursinghunde, die noch am Hasen eingesetzt werden.

Durch einen Hinweis einer Freundin in Irland (danke, Suzanne!) sind wir auf diesen beeindruckenden Kerl gestoßen: Mulboy King, gezüchtet und im Besitz der Fam. McCall.  Weiterlesen

Netter Besuch!

Petra und Markus waren auf Kurzbesuch in München – die Gelegenheit haben wir natürlich für ein Treffen und einen gemeinsamen Spaziergang im (kalten!) Schloßpark von Nymphenburg genutzt. Auf dem Familienfoto auf den Treppen der Badenburg:
Gretel (R. Trallala), Usti (R. Ustinov) Schneckerl (R. Silvretta), Frida (R. Sovereign), Jana (Java Lea), Millie (R. Tabata) und Whippie 😉

Ein kleiner Gruß von Tilda!

Tilda ist die jüngste von 3 Rumford-Mädels in Alzey, und hat offensichtlich sehr viele Clowns in der täglichen Frühstücksration!

Um so einen kleinen Springinsfeld dann doch mal müde zu bekommen, hilft…. richtig!
Das Sandmännchen! Da hört Tilda dann ganz aufmerksam und konzentriert zu:

…und danach ist sie dann so richtig müde und schläft friedlich mit all‘ ihren Kuscheltierchen ein.

Sie muss sich ja schließlich erholen, um morgen früh wieder ein bißchen Unfug treiben zu können!

Gute Nacht, Tilda!

Zwingertreffen in Lorch, 09.09.2017

Alle Jahre wieder das traditionelle Rumford-Treffen anläßlich der Herbstveranstaltung in Lorch – 9 Rumfords aus allen vier bisherigen Würfen, dazu noch Kumpels und „Angeheiratete“ gaben sich ein Stelldichein.
Das Gruppenfoto stammt vom anschließenden Fest bei Anton&Basil, herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal für die Gastfreundschaft.
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Rumford Trallala

Die Gretel hat nicht nur den lustigsten Namen aller Rumfords, sondern auch „den schönsten Greyhoundkopf aller Zeiten“, wie unser guter Freund David immer sagt. Zum Beweis hat er gleich mal dieses schöne Schwarzweißportrait geknipst:

Was soll man da noch groß sagen? Recht hat er!
Vielen Dank für das tolle Foto, David – und noch für vieles andere…