„Verwendung: Rennhund“

So stehts im Rassestandard – sachlich und historisch falsch, weder war der Greyhound ursprünglich ein Rennhund noch beschreibt der Rassestandard einen solchen.

Das hindert unsere „Showies“ aber ganz und gar nicht daran, an dieser im Anbetracht der langen Geschichte der Rasse eher „jungen“ Sportart durchaus ihren Spaß zu haben! 

Das Erlangen der Rennlizenz oder die Teilnahme an offiziellen Wettbewerben streben wir dabei nicht an. Dass unsere Hunde chancenlos langsamer sind als ihre Kollegen aus Rennlinien wissen wir auch ohne Zeitnahme.

 

Für die Hunde macht das keinen Unterschied! Sie sind (nach anfänglicher Lernphase) mit Feuereifer dabei. Wir haben den Eindruck, dass es ihnen psychisch und physisch einfach gut tut, manchmal bis an ihre Grenzen zu gehen. Schließlich ist ein Greyhound fürs Jagen und Hetzen gemacht, und woanders als auf der Rennbahn oder auf dem Coursingfeld können sie diese Leidenschaft nicht mehr ausleben.

Die Bahn ist kein Muss – aber auch kein „no go“. Wenn man die Möglichkeit hat, seinem Greyhound Trainingsläufe zu ermöglichen, macht man ihm damit eine große Freude!

Die Fotos zeigen Micky, Gretel und Usti beim Training auf der Grasbahn des WRV Bayern in Mammendorf. Herzlichen Dank an den Fotografen Claus Walcher!

Nachsatz:
Es gibt auch „offizielle“ Sport-Rumfords! Tamino (Rumford Tintenherz) hat die Coursinglizenz erlangt und ist letztes Wochenende sein erstes Coursing gelaufen. Und die kleine Zoey (Rumford Ultramarin) hat bereits ihre Sololizenzläufe in der Tasche – sie wird sicher auch demnächst ins Sportgeschehen einsteigen.

 

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