Kategorie-Archiv: Allgemeines

„Verwendung: Rennhund“

So stehts im Rassestandard – sachlich und historisch falsch, weder war der Greyhound ursprünglich ein Rennhund noch beschreibt der Rassestandard einen solchen.

Das hindert unsere „Showies“ aber ganz und gar nicht daran, an dieser im Anbetracht der langen Geschichte der Rasse eher „jungen“ Sportart durchaus ihren Spaß zu haben!  Weiterlesen

Zuhause gesucht

Das Leben ist nicht planbar, und manchmal ändern sich die Umstände derart, dass man einem Hund nicht mehr gerecht werden kann.

Auf dem Rückweg von Donaueschingen (Bericht folgt) haben wir Kira (Rumford Steeplechase) aus unserem S-Wurf zurückgenommen.

Wie man sieht fühlte sie sich gleich wieder zuhause. Mit der Rumford-Stammbelegschaft versteht sie sich bestens. Auf den ersten Blick würden wir sagen dass sie eine ganz problemlose und nette Dame in etwas fortgeschrittenem Alter ist, der man ebendieses bis auf die weißen Haare im Gesicht überhaupt nicht anmerkt. Sie hat bislang vorwiegend als Einzelhund gelebt, hat aber wohl auch nichts gegen Hundegesellschaft einzuwenden. Selbstbewusste, hundegewohnte Katzen sind vermutlich auch kein Problem.

Wir suchen für Kira jetzt DEN Platz fürs Leben – und bis dahin bleibt sie bei uns. Sie eignet sich nicht fürs Ausstellen, sondern „nur“ zum Liebhaben. Das kann sie dafür aber auch ganz besonders gut! 😊 Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte!

Show… und noch ein bißchen was ;-)

Dieses Wochenende waren die Ultra-Sisters wieder aktiv:


Rumford Ultra Violet (Grace) holte sich auf der Ausstellung in Mammendorf unter Nina Neswadba ihr drittes CAC mit BOB.


Rumford Ultramarin (Zoey) sammelte auf der FrühjahrsCACIB in Dortmund unter M. Sistermann das 4. CAC und ResCACIB.

Super gemacht Ihr zwei!

Und wir?


Wir machen’s uns im Garten gemütlich und überlegen ob der Schneck wohl schon was ausbrütet oder nicht. In kanpp zwei Wochen wissen wir’s – wird dann sofort hier bekanntgegeben!

 

Goodbye, Rinus

Gänzlich unerwartet mußten wir Abschied von Rinus/Rumford Salvator nehmen.

Vor zwei Wochen sause er noch so glücklich mit seinen Mädels über den Schnee, niemand hätte geahnt dass er seine Besitzer so schnell verlassen würde. Eine auf keine Behandlung ansprechende Nierenbeckenentzündung bereitete ihm solche Schmerzen, dass er erlöst werden musste.

Wir wissen wie sehr er geliebt wurde, danke Katariina und Mia!

Kreatives Interior Design

 

Regelmäßig erfreut uns Usti mit solchen oder ähnlichen aparten Rauminstallationen, deren künstlerische Deutung sich dem Außenstehenden vielleicht nicht immer auf den ersten Blick erschließt.

Dabei handelt es sich nur um eine Momentaufnahme im Schaffensprozeß. In Vollendung strebt der junge Konzeptkünstler eigentlich ein „Snowflake Design“ des gesamten Wohnbereiches an, welches er unter Zuhilfenahme einer geklauten Klorolle und deren gekonnter Zerfitzelung erstellen möchte. Leider fehlte ihm aber das dafür nötige Arbeitsumfeld – wiederholte Störungen und die daraus resultierenden Wachhundpflichten  („da geht ja schon wieder wer MEINE Straße entlang!“) zwingen ihn zur Unterbrechung und letztendlich zur Einstellung seiner künstlerischen Tätigkeit. Wenn man am Fenster klöfft, fällt das Diebesgut aus dem Schnabel…

Nachtrag:
Inzwischen hat der Kreative seinen feinästhetischen Sinn ganz im Sinne der Beuys’schen Fluxus-Bewegung weiterentwickelt:
Weiterlesen

Das Jahr fängt gut an!

Gleich am ersten Wochenende des Jahres 2018 haben wir uns mit Melanie und Zoey auf der CAC Kirchheim getroffen. Zoey wurde dort unter Wilfriede Schwerm-Hahne ausgestellt und konnte aus der Zwischenklasse ihr zweites CAC gewinnen (in Konkurrenz!).

Abends war sie dann für den Wettbewerb „Junior Sighthound of the Year“ nominiert. Auch zu sehr vorgerückter Stunde machte sie wie gewohnt eine gute Figur, schaffte es über zwei KO-Runden bis ins Halbfinale, wo sie sich dann nur dem späteren Sieger (einem ital. Windspiel) geschlagen geben musste.

Leider hatten wir einen ganz wichtigen Teil unseres Equipments vergessen – die Kamera! Und so gibt’s leider diesmal keine Fotos 🙁

Von unserer eigenen Stammtruppe hatten wir nur Gretel und Usti dabei. Die Teilnahme an der Ausstellung hatten wir ihnen diesmal erspart, dafür mussten sie aber (ebenso wie Zoey) zur Ankörung antreten. Alle drei haben mit Bravour bestanden – das hatten wir aber auch nicht anders erwartet….

Happy New Year!

Unsere Neujahrsgrüße schmücken diesmal die drei Rumford-Mädels bei Familie Jacobson-Gharehbaghi: Kayleigh, Tivi und Tilda

  

Tivi so lustig und munter zu sehen war dieses Jahr unser schönstes Weihnachtsgeschenk!

Sie hatte sich im Februar einen Knochen im Sprunggelenk gebrochen und entwickelte nach der Operation ein massives Kompartmentsyndrom. Infolgedessen starb die Haut bis zum Sprunggelenk ab und es stand lange auf der Kippe, ob das Bein erhalten werden konnte. Wir können Karin, Nadja, Hassan und Adrian gar nicht genug für die monatelange Pflege danken – aber es hat sich gelohnt! Zwar fehlen zwei Zehen und einen Schönheitspreis als Fußmodel gewinnt sie jetzt wohl auch nicht mehr – aber das Bein ist dran und wird wieder benutzt!

Our breeding plans for 2018

You can’t always talk only, one day you have to DO it!

We have discussed the risks of the decreasing genetic diversity in the Show Greyhound for so many times – last in a talk on the Greyhound World Congress in Norway this year: link

As breeders of a rare breed we have a particular responsibility. Each single litter might have consequences for the future of the whole breed. Therefore, every breeder has to face a choice which strategy he should follow. Taking the „safe path“ with proven combinations and nearly guaranteed success to produce the hundredth multichampion with a nearly identical pedigree? Or focusing on conservation and enlargement of the gene pool, but probably in conjunction with absent success in the show ring…?
Even our harshest critics might think in one or two quiet minutes – which of the two strategies might be the crucial factor to save the breed for the future?

Our last two litters were already deliberately planned aside of the current mainstream, but this time we even want to go a step further. For a cautious inflow of fresh blood we considered only one suitable source: the Greyhounds who are still doing the job which formed the breed in the last 3000 years. Neither Greyhounds bred for the racetrack nor Show Greyhounds with a lure coursing licence, but „true“ hare coursing hounds.

Thanks to the hint of a friend in Ireland (thank you so much, Suzanne!), we found this striking male: Mulboy King, bred and owned by the McCall family in Northern Ireland. Weiterlesen